Arbeitsfelder der INDIKATOR GmbH |
Wasserproben
Bei Wasserproben ergibt sich die Notwendigkeit Elemente im tiefen Bestimmungsgrenzenbereich zu messen. Übersteigt die Anzahl dieser Elemente eine gewisse Menge und ist die Anzahl der Proben gering, resultiert daraus der häufige Umbau des Graphitrohr-AAS und das Wechseln und Kontrollieren der Methoden. Dies führt zu erhöhten Kosten für die einzelnen Messungen. Eine Multielementmethode kann Ihnen bei diesem Problem helfen, die Kosten zu reduzieren und die Analysensicherheit zu erhöhen.
Altlasten, Böden
In den meisten Fällen ist zu Beginn der Untersuchung die Zusammensetzung nur in groben Zügen bekannt. Bei herkömmlichen Analysenmethoden besteht gerade bei den Schwermetallen die Gefahr, am Schaden vorbei zu analysieren. Eine unfangreiche Untersuchung aller möglichen Elemente würde die Kosten in die Höhe treiben. Unser Screeningverfahren bietet hierbei eine preisgünstige Alternative. Sowohl Inhalt als auch Größenordnung der Schwermetalle werden erfaßt.
Sondermaterialien
Die Entwicklung von Aufschlüssen bei neuen Materialien ist häufig langwierig und somit teuer. Zahlreiche Versuche sind notwendig, um zu dem Ziel einer klaren und farblosen Lösung zu gelangen. Die anschließende Messung am Analysengerät muß ebenfalls auf die neue Matrix abgestimmt sein. Spezialisten in der Schwermetallanalytik - mit viel Erfahrung in modernster Aufschlußtechnologie - können hier wertvolle Hilfestellung bieten. Ungewöhnliche Elemente Bei Kundenanfragen nach ungewöhnlichen Elementen wie z. B. Zr, Pt, Ga oder Mo ist häufig eine Analyse nicht möglich. Entweder weil die Lampen beim AAS fehlen, die Meßmethoden nicht entwickelt und geprüft sind oder das Analysengerät nicht in der Lage ist, das Element mit den erforderlichen Bestimmungsgrenzen zu analysieren. Eine Multielementmethode, bei der alle gewünschten Elemente im Spurenbereich innerhalb weniger Minuten analysiert werden können, ist die geeignete Alternative.
Unterkapazitäten
Häufig treffen Proben nicht kontinuierlich, sondern in Schüben ein. In einer solchen Situation können wir Ihnen helfen, die Aufträge trotzdem innerhalb der gewünschten Zeit zu erledigen. Dies gilt auch beim Ausfall des Analysengerätes, der immer dann eintritt, wenn besonders eilige Proben zu vermessen sind.
Auftragslabor: Schwermetalle / org. Halogene
Als kompetenter Partner für die Analyse von Schwermetallen und org. Halogenen arbeiten wir eng mit unseren Kunden zusammen. Dabei haben wir nicht nur weitgehende Erfahrung in der eigentlichen Analytik gesammelt, sondern auch immer wieder beratend an der Abhilfe konkreter Probleme mitgewirkt. Unsere Erfahrung in Sachen Schwermetallanalytik bringen wir auch bei der Normierung der Schwermetallanalytik ein. Schnell In der Umweltanalytik werden Ergebnisse oft kurzfristig benötigt. Wir sind darauf eingestellt. In der Regel haben Sie die Analysenergebnisse fünf Werktage nach Ankunft der Proben in unserem Hause. Falls notwendig, können Sie die Ergebnisse nach Anfrage auch schon mal innerhalb von 24 Stunden erhalten. Kompetent Als Auftragslabor kennen wir Möglichkeiten und Grenzen der Analytik. Routinemäßig führen wir Qualitätssicherungsmaßnahmen durch. Regelmäßige Teilnahme an Ringversuchen, das ständige Messen von zertifizierten Standards sowie Führen von Kontrollkarten gehören zur Selbstverständlichkeit in unserem Labor. Wir sind darauf angewiesen, daß Sie sich auf unsere Ergebnisse verlassen können. Unser Labor ist akkreditiert gemäß EN 45001.
Attraktive Preise
Wir haben uns auf das Arbeitsfeld Schwermetallanalytik/organische Halogenverbindungen konzentriert. Große Probenzahlen und eine hohe Automation unseres Labor erlauben es uns, Ihnen erstaunlich niedrige Preise anbieten zu können. Bereits ab drei Proben gewähren wir zusätzliche Rabatte. Schauen Sie sich unsere Preisliste an oder erfragen Sie ein konkretes Angebot. Genauigkeit der Ergebnisse Die Genauigkeit der von uns ermittelten Ergebnisse richtet sich nach den jeweiligen Analysenmethoden. Mit dem Analysenbericht erhalten Sie als Anlage - neben der detaillierten Beschreibung der Meßmethode - eine Grafik, die Ihnen den relativen Fehler in Abhängigkeit von dem Vielfachen der Bestimmungsgrenze zeigt. Ein Beispiel: Blei hat die Bestimmungsgrenze von 0,001 mg/l. Ein ermittelter Wert von 0,055 mg/l hat einen relativen Fehler von 3%. Der wahre Wert liegt in dem Bereich von 0,0534 bis 0,0567 mg/l.
Systeme und Methoden
Die Analysensysteme Für unsere Untersuchungen kommen zwei verschieden Analysensysteme zur Anwendung. Als Standardsystem verwenden wir das ICP-MS. Dieses - sehr aufwendige - Analysen-instrument ermöglicht es uns, den Anforderungen unserer Kunden gerecht zu werden. Es verbindet hohe Präzision mit der Richtigkeit der Ergebnisse. Die ICP-MS Technik als Multielement-Methode gewährleistet die zügige Bearbeitung selbst umfangreicher Analysenserien. Die Bestimmungsgrenzen reichen für alle gesetzlichen Bestimmungen oder Verordnungen aus. Oftmals liegen sie deutlich darunter. Die Vorteile gegenüber der vielfach benutzen Graphitrohr-AAS liegen auf der Hand: Wesentlich kürzere Meßzeiten (50 Elemente lassen sich innerhalb von drei Minuten analysieren) sowie geringere Matrixeffekte. Für eine besondere Kontrolle der Ergebnisse und bei bestimmten Fragestellungen greifen wir auf ein ICP-OES zurück. Durch diese Vorgehensweise sind wir in der Lage Probleme individuell anzugehen und gleichzeitig erweiterte Kontrollen durchzuführen.
Die Analysenmethoden
Wir bieten unseren Kunden drei unterschiedliche Analysenmethoden an. Somit ist gewährleistet, daß Sie bestimmen können welchen Aufwand wir Ihrer Problemlösung widmen sollen. Sie haben direkten Einfluß auf Kosten, notwendige Genauigkeit und Umfang der Analyse.
Der Routinefall; Quant
Das ICP-MS bietet die Möglichkeit der quantitativen Analyse beinahe aller Elemente des Periodensystems. Die Bestimmungsgrenzen genügen den gesetzlichen Bestimmungen wie Klärschlamm- oder Trinkwasserverordnung. Sie liegen im Bereich der Graphit-AAS. Interne Standards und die Überprüfung von Störungen durch Kontrollzusatz garantieren eine hohe Genauigkeit der Ergebnisse. Die Meßmethode richtet sich nach dem DIN-Entwurf Normenausschuß Wasserwesen UA 4 AK9 ICPMS.
Die nachweisstarke Methode; Quant-plus
Sie benötigen tiefere Bestimmungsgrenzen? Auch wenn dies in der Umweltanalytik relativ selten vorkommt, so gibt es doch immer wieder spezielle Fragestellungen, die verminderte Bestimmungsgrenzen notwendig machen. Wir haben uns darauf eingerichtet. Spezielle Geräteeinstellung sowie Meßmodus erlauben uns eine Reduzierung der Bestimmungsgrenzen um teilweise den Faktor 10.
Die einfache Lösung bei komplexen Fragen; Semiquant
Wir analysieren nahezu das gesamte Periodensystem. Sie erkennen sofort Belastungen, Hauptkomponenten oder Nebenbestandteile sowie Spurenlemente. Gegenüber dem Quant sind die Bestimmungsgrenzen leicht erhöht. Die Genauigkeit der Ergebnisse ist verringert. Entscheidend ist der immens günstige Preis (knapp über 50 EURO). Diese Screeningmethode ist vor allem bei Altlasten oft gefragt. |
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